Sparen im Alltag – das klingt so sexy wie Hausstaub

Sparen im Alltag und Einkommen produzieren

Keine Frage, das Sparen im Alltag ist ein Thema, was nur die wenigsten gerne lesen. Wohlhabend und sogar reich zu werden, gelingt allerdings auch nur den wenigsten. Ich bin nicht besonders gut in Mathe, aber wenn die wenigsten Spaß am Sparen im Alltag haben, aber nur wenige reich sind, dann dürfte die Schnittmenge hier nicht besonders groß sein.

Grund genug hierzu mal ein wenig auf die Suche zu gehen. Und siehe, auf der Recherche bin ich über einen Artikel gestolpert mit dem Titel „17 Dinge, die Millionäre anders machen als Normalverdiener“. Warum suche ich danach und nicht nach Tipps zum Sparen im Alltag? Ganz einfach, ich will ja nicht Spar-Weltmeister sein, sondern reich und wohlhabend werden durch das Sparen im Alltag. Also habe ich nach den Eigenschaften von Millionären gesucht.

Ja, aber…. Bla bla bla

Es gibt viele verschiedene Ansicht dazu. Ehrlicherweise sind mir viele Ansichten dazu egal. In meinem Umfeld befinden sich aktuell leider noch viel zu wenige Millionäre.

Als ich aber die Dinge aus dem oben verlinkten Artikel durchgelesen habe, habe ich aber einige Aussagen wieder gefunden. Folglich bilde ich mir ein, dass dort einiges dran sein muss. Und ich werde dir, lieber Leser, mit meiner eigenen Erfahrung beweisen.

Sparen im Alltag – aber bitte noch leben!

Continue reading Sparen im Alltag – das klingt so sexy wie Hausstaub

Grundeinkommen für alle? Gisela Enders mit einem Vorschlag

Bau dir dein Grundeinkommen

„Bau dir dein Grundeinkommen“* ist das Ende 2018 erschienene Werk von Gisela Enders. Der Titel suggeriert eine Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen. Darum geht es in dem Buch aber nicht. Der Untertitel sagt es präziser: „Radikale Wege aus Konsumzwang und Existenzangst“. Und genau darum geht es final. Laut Gisela brauchen wir kein Grundeinkommen. Viel mehr müssen wir uns selbst darum kümmern. Die eigene Verantwortung übernehmen und das Thema Finanzen vollumfänglich angehen – so erklärt Gisela, kann sich jeder von uns sein eigenes Grundeinkommen aufbauen.

Das Buch in der Kurzversion: Bau dir dein Grundeinkommen!

Das Buch hat 220 Seiten und ist sowohl in einer Print-Version als auch im Kindle-Format erhältlich. Es ist das zweite „große“ Werk von Gisela Enders. Sie schreibt unter anderem als Finanzbloggerin auf klunkerchen.de.

Worum geht es in dem Buch?

Gisela behandelt nur kurz die Diskussion um das Grundeinkommen im politischen Sinne. Sehr schnell steigt sie darauf ein, dass sich jeder von uns ein Grundeinkommen selbst schaffen kann. Ihr Credo (und gleichzeitig mein Lieblingszitat) ist dabei:

Der Schlüssel liegt im hohen Rein und im niedrigen Raus.

Sie zeigt dir als Leser, wie du deine Kosten in den Griff bekommst. Und gleich danach zeigt sie dir, wie du dich selbst verbessern und wertschöpfender verkaufen kannst. So entsteht mehr „Rein“, das überbleiben kann. Continue reading Grundeinkommen für alle? Gisela Enders mit einem Vorschlag

Ein Kontokorrentkredit ist scheiße – Der Dispo als Groschengrab

Ein Kontokorrentkredit ist scheiße – Der Dispo als Groschengrab

Der Kontokorrentkredit ist die Möglichkeit, das eigene Konto kurzfristig um einen vorher festgelegten Betrag zu überziehen. Viele sprechen hier auch von dem Dispokredit. Der Kontokorrentkredit wird üblicherweise bei einem Girokonto eingerichtet, auf das das Gehalt ausgezahlt wird. Wie hoch der Verfügungsrahmen an der Stelle ist, hängt maßgeblich von der Bewertung der Einkommenssituation ab. Vielfach fällt hier der Begriff des „Finanz-Scores“ oder auch „Kredit-Scores“.

Die offizielle Grundlage für einen Kontokorrentkredit

Während das normale Girokonto ein Guthabenkonto ist, ist der Kontokorrentkredit gemäß der Definition ein durch die Bank gewährtes Darlehen. Die Bank leiht dir über dein Konto einen Geldbetrag, der dir zur Verfügung steht. Damit kein Unfug damit gemacht wird, ist die Höhe natürlich entsprechend begrenzt.

Die grundlegende Eigenschaft des Kontokorrentkredits ist seine Kurzfristigkeit. Auf Wikipedia wird das Darlehen wie folgt definiert:

„Der Kontokorrentkredit ist, der von einem Kreditinstitut auf einem Girokonto befristet eingeräumte und betragsmäßig begrenzte Kredit zur Überbrückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen, der durch ankündigungslose Abrufbarkeit und jederzeitige sofortige Rückzahlbarkeit gekennzeichnet ist.“

Das kann jetzt jeder auf sich wirken lassen. Mir stellen sich dort die Nackenhaare hoch. Das liegt vor allem daran, dass dort viele Begriffe stehen, die eine Bank NICHT ausmachen.

  • Kurzfristig
  • Ankündigungslos
  • Befristet
  • Jederzeit

Continue reading Ein Kontokorrentkredit ist scheiße – Der Dispo als Groschengrab

Kontensystem: Wie kannst du effektiv Geld sparen?

Kennst du das auch? Du bekommst dein Gehalt auf das Konto überwiesen, nimmst dir eisern vor zu sparen und dennoch ist am Ende des Monats kein Cent mehr über? Ich habe es mehrfach erlebt und irgendwie hat sich dabei heraus gestellt, dass das kein probates Sparen ist. Es kommt einfach nichts dabei rum beziehungsweise sind die Geldsummen die du dir dann mal absparst nur sehr klein. Die Lösung dazu war ein Kontensystem und wie ich dazu gekommen bin, möchte ich dir hier erzählen.

Das Parkinson’sche Gesetz schlägt zu

Hast du dich mal gefragt, warum das so ist? Eine Erklärung dazu liefert das Parkinsonsche Gesetz. Ob es wirklich die Antwort dazu ist, kann ich dir nicht sagen. Dazu fehlen mir die wissenschaftlichen Kenntnisse. In jedem Fall aber klingt der Ansatz sehr plausibel und nachvollziehbar.

Im Original heißt das Gesetz: „Work expands so as to fill the time available for ist completion“

So, oder so ähnlich soll C. Northcote Parkinson es 1955 gesagt und festgestellt haben. Damals untersucht er nämlich das Verhalten einer älteren Frau, die eine Postkarte verschicken sollte und dafür einen ganzen Tag benötigte. Die gleiche Aufgabe erledigte im Gegensatz dazu ein vielbeschäftigter Geschäftsmann in rund 3 Minuten. Möchte man das Gesetz also ins Deutsche übersetzen, so könnte es laut Wikipedia so lauten:

„Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für die Erledigung zur Verfügung steht …[und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist]“

Continue reading Kontensystem: Wie kannst du effektiv Geld sparen?

Was bedeutet es sparsam zu sein? Was ist Sparsamkeit?

sparsamkeit

Sparsamkeit zu leben und sparsam zu sein hat in seiner Bedeutung viele verschiedene Facetten. In unserer Gesellschaft sind wir hier sehr im Bereich von „Verlust von Lebensqualität“ oder solchen Dingen – das ist aber nicht mit sparsam gemeint in der Wortbedeutung.
Wer hier einmal einen Blick in den Duden wirft und sich dort die Worterklärung anschaut, bekommt folgende Einträge:

  • auf möglichst geringe Ausgaben, möglichst geringen Verbrauch bedacht
  • wenig Betriebsstoff, Energie oder dergleichen verbrauchend
  • auf das Nötige, Notwendige beschränkt; karg
  • nur in geringem Maße, in geringer Menge [vorhanden]; wenig

Ich persönlich tendiere dazu Sparsamkeit mit der dritten Erläuterung zu verbinden, nämlich sich in der Lebensweise auf das Notwendige zu beschränken. Möglichst geringe Ausgabe oder die Verwendung weniger oder geringer Ressourcen ist für mich dann schon die Ausprägung der Entscheidung, die ich getroffen habe, wenn ich sage, dass ich sparsam sein möchte.

Sparsamkeit ist nicht Geiz

Wird aber nicht das sparsame Leben auch direkt mit Geiz in Verbindung gebracht? Ja, ich glaube gesellschaftlich ist das oft der Fall. Geiz ist aber meiner Meinung nach nicht mit Sparsamkeit gemeint. Wer auch hier den Duden bemüht wird als Worterklärung hier „übertriebene Sparsamkeit“ finden. Und das wiederrum ist dann auch mein Verständnis von Geiz, da es in eine zwanghafte, übertriebene Richtung geht.

Insofern können wir die Begrifflichkeit „sparsam“ in diese Richtung schon einmal abgrenzen. Aber kann Sparsamkeit auch noch anderweitig deutlicher werden? Continue reading Was bedeutet es sparsam zu sein? Was ist Sparsamkeit?

Der Geldsparhai stellt sich vor!

Geldsparhai

Was ist überhaupt ein Geldsparhai? Und wie zum Teufel kommt man auf so ein Wort?

Nun, die Branche der Finanz-Blogger ist recht breit besetzt mit den unterschiedlichsten Themen. Da gibt es unseriöse Seiten, auf denen dir versprochen wird in kürzester Zeit ohne großen Aufwand reich zu werden. Vor allem aber gibt es viele wirklich tolle Angebote, die dir helfen können ein Vermögen aufzubauen. Es ist nicht wirklich etwas Neues, dass diejenigen die vor Kurzem erst ins Berufsleben eingestiegen sind respektive erst dabei sind, später einmal sich nicht auf die staatliche Rente verlassen sollten. Der Trend die finanzielle Eigenverantwortung zu übernehmen setzt sich langsam aber sicher durch – auch bei mir!

Mir persönlich fehlt ist der Blogging-Welt aber an einem Angebot oder einer Seite, die sich intensiv mit dem Sparen beschäftigt. Damit meine ich nicht unbedingt, wie man das Sparschwein füttert, sondern vielmehr wie man eine sparsamen Lebensstil organisieren und umsetzen kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die breite Masse der Bevölkerung viel zu sehr von dem Willen der Unternehmen leiten lässt. Dabei wird darauf geachtet immer das Neuste, Beste und Tollste zu haben ohne wirklich rational den Sinn und Nutzen davon zu hinterfragen. Und wenn es etwas nicht gibt beziehungsweise nicht so gibt, wie man es sich wünscht, macht man es halt selbst.

Der Geldsparhai soll dir helfen sparsamer zu leben ohne Lebensqualität zu verlieren

Mein Wunsch und mein Ansinnen mit dieser Seite ist es dir als Leser das sparsame, minimalistische Leben näher zu bringen. Ganz konkret möchte ich dir Sachverhalte und Situationen vorstellen, die dich zum Hinterfragen der Notwendigkeit anregen sollen. Dabei versuche ich immer den Gedanken von Adam Smith zu beherzigen, der in seinem Buch „Wealth of Nations“ schrieb:

„A dollar today is worth more than a dollar tomorrow“

Continue reading Der Geldsparhai stellt sich vor!